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Beitrag zum “Interfaith Day” in der SWR Landesschau Aktuell Baden-Württemberg

Warum wir am College einen Tag zum interreligiösen Austausch veranstalten und wie dieser konkret aussieht, das können Sie in einem Beitrag des SWR in der Landesschau Aktuell Baden-Württemberg vom 15. November erfahren. Redakteur Stephan Basters war zu Besuch am UWC und hat vier unserer Schülerinnen durch den Tag begleitet:

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Dialog zwischen den Religionen: UWC lädt zum Austausch ein und wird Weltethos-Schule

Religiöse Vielfalt und interreligiöser Dialog spielen in unserer multikulturellen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Einmal im Jahr beschäftigen wir uns daher im Rahmen eines Fokustags mit dem Thema Religion.

Der „Interfaith Day“, ein Tag zum interreligiösen Dialog am 15. November 2016 bot UWC Schülerinnen und Schülern, Vertretern verschiedener Religionen aus dem Raum Freiburg, unseren Gästen von der Abrahamic Reunion, die seit 12 Jahren Friedensarbeit im Nahen Osten betreiben, sowie Schülerinnen und Schülern des Montessori Zentrum Angell eine Plattform für diesen Austausch. „Wenn wir wollen, dass Menschen sich verstehen, dann müssen sie sich treffen. Vielleicht werden wir nie dem zustimmen, was der andere da sagt; vielleicht können wir aber besser verstehen, aus welcher Perspektive heraus die andere Person handelt. Gerade heute, wo vielerorts Grenzen gezogen oder Barrieren gebaut werden, ist dieses Zuhören und Verstehen wichtiger denn je“, so Alex Bird, Anthropologielehrer aus Wales. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kanada und aus dem Libanon hat er sich wochenlang auf den Tag vorbereitet.

Im Rahmen von Workshops, Präsentationen und interaktiven Panels erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über unterschiedliche Religionen und wurden angeregt, über die Rolle von Religion in ihrem Leben nachzudenken. Was ist der Bahai-Glaube? Worin genau besteht der sunnitische Islam, was macht Theravada Buddhismus besonders? In den Nachmittagsworkshops wurde es dann etwas konkreter: Von Gospels oder dem Gesang der Kartäusermönche über hebräische oder arabische Kalligrafie bis hin zum Praktizieren von Yoga Nidra oder der Diskussion über den Zusammenhang zwischen LGBTQ und dem Christentum war für jeden etwas dabei. „Für mich war es toll festzustellen, wie viele Gemeinsamkeiten der japanische Shintoismus mit dem Buddhismus oder dem Hinduismus hat“, so Maho, eine japanische Schülerin, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Kimono gekleidet die Rolle des Shintoismus in der japanischen Alltagskultur nahebrachte.

Im Anschluss an den Tag durfte sich das United World College über eine weitere Auszeichnung freuen: für das Engagement im Bereich des interreligiösen Austauschs und der interkulturellen Verständigung erhielt die Schule offiziell die Urkunde als „Weltethos-Schule“, ausgehändigt durch Eberhard Stilz, Präsident sowohl der Weltethos-Stiftung als auch des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg. In einer kurzen Rede erläuterte er, warum Verständnis, Toleranz und das Festhalten an gemeinsamen Werten heute wichtiger ist denn je: „Jeder Religion liegt eine Wahrheit zugrunde – dass wir andere so behandeln, wie auch wir behandelt werden wollen. Diese Wahrheit übersteigt Konzepte wie Nationen und Gruppierungen von Menschen; es ist ein Gedanke, der nicht neu ist, der weder christlich, noch muslimisch oder jüdisch ist. Es ist ein Glaube, der von Anfang an da war und der in den Herzen von Milliarden Menschen noch immer wirkt. Es ist der Glaube in andere Menschen, und dies hat mich heute hierhergebracht.“

Als Weltethos-Schule ist das UWC nun Teil eines Netzwerks an Schulen deutschlandweit, die Ressourcen und Ideen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog miteinander teilen.

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Ein Blick ins UWC Robert Bosch College

Für den UWC Kongress in Trieste, Italien, bastelten UWC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler an diesem Video über unsere Schule und unseren Campus. Schauen Sie mal rein, und erfahren Sie ein bisschen mehr über das Zusammenleben unserer 200 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus aller Welt.

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Online Contest: Mitmachen beim Freiburger Umweltkongress 2017

Seit zwei Jahren ist das UWC Robert Bosch College Projektpartner der European Environment Foundation, die einmal im Jahr internationale Preisträgerinnen und Preisträger aus aller Welt nach Freiburg einlädt. Dort diskutieren sie mehrere Tage über Klima- und Umweltschutz, unter anderem auch mit Schülerinnen und Schülern aus der Region Freiburg und unserem College. Der Young Talents Day findet jedes Jahr am UWC Robert Bosch College statt, so auch im kommenden Jahr. Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, Experten persönlich zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam Projektideen zu entwerfen. Ganz konkret können sie zum Beispiel mit einer Nashornschützerin aus Südafrika über Artenschutz debattieren, einem Solarofenhersteller aus Indien von der Solar-AG der eigenen Schule erzählen, oder den Erlebnissen eines Anti-Atom-Aktivisten aus Russland lauschen.

Dank einer Förderun des Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz hat die Stiftung nun einen Onlinewettbewerb ins Leben gerufen: Junge Menschen können sich deutschlandweit bewerben und eine Reise nach Freiburg inklusive einer Teilnahme am Young Talents Day 2017 und einem Tag am UWC Robert Bosch College gewinnen. Hier gibts mehr Infos zur Teilnahme.

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900 Gäste beim Tag der offenen Tür

Am Samstag, 24. September 2016 feierte das UWC Herbstfest und Tag der offenen Tür. Von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr konnten Freiburgerinnen und Freiburger und viele Gäste von außerhalb einen Einblick in den Alltag am UWC Robert Bosch College erhalten. Ingrid Haagmans, Lehrerin aus den Niederlanden, präsentierte das Konzept UWC und stellte die weiteren 15 Schulen weltweit vor – der Klassenraum war jedes Mal voll besetzt. Nebenan gab es Informationen in Form von Filmen: im „RBC Kino“ stellten Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor, dazu wurde Popcorn serviert. Möglichkeiten der Begegnung gab es viele: Im halbstündigen Takt führten jugendliche Tour Guides über den Campus, im Auditorium wurde getanzt und gesungen, auf dem Innenhof vor der Mensa präsentierten Schülerinnen und Schüler internationale Speisen und improvisierten mit Instrumenten aus aller Welt. Vernetzen konnten sich Interessierte außerdem mit dem „UWC Network“, einer deutschlandweiten Bewegung bestehend aus Alumni, sowie dem UWC Gastfamilienprogramm.

„Vernetzung in Freiburg“ steht auch sonst auf dem Lehrplan am UWC: Letzte Woche starteten Kooperationsprojekte mit 24 städtischen Einrichtungen, darunter neu hinzugekommen zum Beispiel die Freiburger Tafel, das Emmi-Seeh-Heim oder die Maria-Montessori-Schule. “Für unsere Schülerinnen und Schüler sind die Kooperationsprojekte eine einmalige Gelegenheit, um mit Freiburgerinnen und Freiburgern in Kontakt zu kommen, Deutsch zu lernen und Einblicke in die sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten der Freiburger zu erhalten“, so Tina Patzelt, die den Bereich koordiniert.

Das Interesse am Projekt UWC ist auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür groß: Rund 900 Besucherinnen und Besucher schauten am UWC vorbei und ließen sich von dem bunten Programm begeistern.

Auch das Freiburger Uniradio uniFM 88,4 war mit dabei – hören Sie rein in die 6-minütige Reportage, die das Konzept UWC beleuchtet.

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Building Global changemakers – UWC in Schulpädagogik heute

Das UWC Robert Bosch College wurde in der 7. Ausgabe von Schulpädagogik heute vorgestellt, als “Schule für Völkerverständigung”. Mehrere Tage lang besuchte uns Marlene Kowalski, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und Doktorandin an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg im Bereich Schulforschung, im Frühjahr diesen Jahres, um sich einen Einblick in Leben und Alltag am Freiburger UWC zu verschaffen. Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes
zur Lehrer-Schüler-Beziehung fasste sie die beobachteten Ergebnisse zusammen – ihren Artikel können Sie hier nachlesen. Übrigens wird dieser auch im Buch “Was sind gute Schulen? Teil 2: Schulprofile und Unterrichtspraxis” veröffentlicht (Prolog-Verlag, Hrsg. von Gabriel Hund-Göschel, Swantje Hadeler und Klaus Moegling).

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Dritte Schülergeneration am United World College: 101 neue Gesichter in Freiburg

Am 24. August 2016 kam – gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern des zweiten Jahrgangs – ein neuer Schwung Stipendiatinnen und Stipendiaten am College in der ehemaligen Kartaus an: 101 Jugendliche aus 68 unterschiedlichen Ländern, darunter auch aus bisher nicht vertretenen Ländern wie Burkino Faso oder Chile.

Rektor Laurence Nodder aus Südafrika begrüßte die insgesamt 204 Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Willkommensrede am Donnerstagvormittag im Auditorium der Schule: „Wenn es eine Sache gibt, die ich aus Südafrika mit hierher nehmen würde, dann ist es die afrikanische Philosophie ‘Ubuntu‘: Menschlichkeit leben, die Idee des Gemeinsamen und die Selbstverständlichkeit, Teil einer Gemeinschaft zu sein“. Der Appell an die Jugendlichen: Wenn wir in der heutigen Welt und trotz unserer Unterschiedlichkeit einen Weg zu einem konstruktiven Miteinander finden, dann, so Nodder, sei das Ziel dieser Schulgemeinschaft erfüllt.

Die Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten zehn Tagen in das Leben am UWC und in Freiburg eingeführt, im Rahmen einer sogenannten Orientierungsphase. Was bedeutet es, in einer internationalen Gemeinschaft zu leben, die alle Weltreligionen und unterschiedliche kulturelle und sozioökonomische Hintergründe beinhaltet? Einen wichtigen Teil dieser Einführung bildet auch der Klostergarten des Colleges, der seit kurzem vom baden-württembergischen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz zum offiziellen Schulgarten ausgezeichnet wurde. Im Rahmen der Schulgarteninitiative wurde der Garten samt pädagogischem Konzept in die höchste Kategorie eingestuft. Hier sollen die Jugendlichen Grundlagen des ökologischen Gartenbaus lernen und sich mit Fragen der Nachhaltigkeit und der Verbindung von Natur und Alltag auseinandersetzen.

Die Badische Zeitung war bei der Welcome Assembly mit dabei, hier gehts zum Bericht.

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Unsere ersten IB-Ergebnisse

Am 6. Juli 2016 war es soweit – die Ergebnisse des IB (International Baccalaureate) wurden weltweit bekannt gegeben, auch für die Absolventinnen und Absolventen des UWC Robert Bosch College. Und diese können sich sehen lassen – hier eine Zusammenfassung:

40 to 45 points: 18 students
36 to 39 points:  21 students
31 to 35 points:  26 students
24 to 30 points:  29 students
< 24 points: 5 students

Lesen Sie mehr im Bericht unseres Rektors Laurence Nodder, der die ersten Ergebnisse analysiert und kommentiert hat.

Ein neues UWC in Thailand

UWC_ThailandDie UWC-Familie hat ein neues Mitglied: Ab August gehört eine neue Schule in Thailand offiziell zur Bewegung. Die Phuket International Academy, ehemals eine IB-Schule, wurde dieses Jahr vom UWC International Board als United World College anerkannt, nach einem zweijährigen Auswahlverfahren. Die Schule beherbergt Kinder und Jugendliche aus 65 Ländern und unterrichtet bereits seit Jahren das International Baccalaureate (IB). Mehr über UWC Thailand erfahren sie hier.

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Serie über Abgänger in der Badischen Zeitung

Die Badische Zeitung verabschiedet den Pionierjahrgang – mit einer Portraitserie im Freiburger Lokalteil. Sechs UWC-Abgänger werden den Freiburgern vorgestellt, und im Laufe der nächsten Jahre von Journalistin Julia Littmann begleitet. Sozusagen nachhaltig. Wo werden sie in ein paar Jahren sein, was in 10 Jahren machen? Die Protraits der sechs Schüler können Sie hier nachlesen: