Kurzmitteilung

Vorgestellt: Die UWCStrings spielen für Freiburger

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Spaß an der gemeinsamen Musik: Die UWCStrings beim Besuch im St. Carolushaus (Freiburg).

Seit Semesterbeginn 2016 gibt es an unserer Schule die ‘UWCStrings’, eine Gruppe bestehend aus fünf Geigern, zwei Pianisten und einer Viola. Das Ensemble organisiert eigenständig kleine, individuelle Konzerte an Schulen, in Kindergärten oder bei weiteren sozialen Einrichtungen in Freiburg – mit dem Ziel, durch die Musik eine Brücke zu schlagen: „Wir wollen unsere Musik nicht nur mit unserer Schulgemeinschaft teilen, sondern auch mit Menschen in Freiburg“, so Emily Niklas, eine der Organisatorinnen der Gruppe.

Vor einigen Wochen waren sie an der Maria-Montessori Realschule zu Gast, diese Woche spielte die Gruppe im St. Carolushaus in Herdern. Der Auftritt vor den rund 15 Bewohnerinnen und Bewohnern fand großen Anklang: „Ich habe früher selbst einmal die Geige gespielt“, erzählt eine Frau und ihre Nachbarin ergänzt: „…und ich die Mundharmonika“. Der Versuch Mundharmonika zu übersetzen endete in großem Gelächter. Musik verbindet, auch über Generationen hinweg – und selbst wenn die Muttersprachen nicht unterschiedlicher sein könnten.

Schwerpunkt des Ensembles sind zwar hauptsächlich klassische Stücke, doch die Jugendlichen spielen sich gerne quer durch verschiedene Genres: „Wir richten uns hier nach dem Interesse der Zuhörer“, so Emily. Kapazitäten für Konzerte gibt es in diesem Jahr noch bis ca. Mitte April. Bei Interesse können sich Einrichtungen an das UWC wenden (email hidden; JavaScript is required). Mehr Informationen zum Programm finden Sie auch hier.

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Demokratie und politische Systeme im Blick

Das Semester startete am UWC Robert Bosch College mit einem weiteren Fokustag (Special Focus Day): einen Tag lang beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler mit politischen Systemen und dem Konzept von Demokratie weltweit. Eine Einführung gab es von Schülerin Joana aus Deutschland, die verschiedene Demokratieformen aufzeigte, während Lehrer Alex aus Großbritannien in die moderne Geschichte der Demokratie eintauchte. Der Tag wurde weitgehend von den Jugendlichen selbst geplant und erwies sich als ideale Plattform, um Situationen aus ihren Herkunftsländern zu teilen: Armanda aus Deutschland sprach über die panafrikanische politische und wirtschaftliche Entwicklung, John Michael konzentrierte sich auf die Demokratische Republik Kongo. Weitere Themen waren unter anderem: der Unterschied zwischen ideologischem und strategischem Wählen, lateinamerikanische Diktaturen, Demokratie im philippinischen Kontext, die Zukunft des Kommunismus, Korruption in Spanien, Wahlrecht in Deutschland und eine Aufstellung der glücklichsten Länder der Welt. Unsere Gäste von der Freien demokratischen Schule in Freiburg stellten außerdem demokratische Schulformen vor und erzählten aus dem Alltag an der Kapriole. Den Abschluss des Tages bildete ein Besuch von Freiburgs Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon, der Demokratie aus Sicht einer städtischen Einrichtung beleuchtete – und am Ende Fragen der UWC-Schülerinnen und Schüler beantwortete. Eine Lernerfahrung nicht nur für die Jugendlichen, sondern auch Lehrerinnen und Lehrer. Der nächste Fokustag wird im März zum Thema „MUN“ (Model United Nations) stattfinden. Mehr über die Idee erfahren Sie im Video über unseren Fokustag zum interreligiösen Dialog.

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Schwerpunkt Glaube und interkulturelle Verständigung

In unserem neuesten Video erklärt Anthropologielehrer Alex Bird den Hintergrund zum Special Focus Day “Interfaith Dialogue”, der einmal im Jahr am UWC stattfindet. Warum ist es so wichtig, dass wir am UWC über Glaube und Religion sprechen? Wie schaffen wir es, nicht nur Wissen über einzelne Religionen und Glaubensgemeinschaften zu vermitteln, sondern vor allem Verständnis und Toleranz füreinander zu schaffen? Haustutorin Lucia Perona, Wirtschaftslehrer Leo Salas and Schülerinnen und Schüler des UWC wollen diese Fragen in einem Video beantworten — viel Spaß beim Schauen!

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Das United World College in Freiburg kennenlernen: UWC-Schülerinnen und Schüler starten «Donnerstagstouren»

Führungen_websiteWas macht ein UWC aus, wie funktioniert das gemeinsame Lernen? Warum leben vier Schülerinnen und Schüler auf einem Zimmer und wie kann man sich für diese Schule überhaupt bewerben? Dies und vieles andere können Interessierte im Rahmen der offenen Donnerstagsführungen erfahren. Die ca. 1,5-stündigen Führungen werden von Schülerinnen und Schülern selbst geleitet und konzipiert, und werden jedes Mal einen anderen Schwerpunkt haben – je nach Interesse und Hintergrund der Jugendlichen. Besucherinnen und Besucher lernen unter anderem die Kartaus kennen, die ehemals ein Kloster beherbergte und nun Raum für Klassenzimmer bietet; sie erfahren mehr über den Klostergarten, der seit neuestem als Schulgarten fest in das Programm des UWC integriert ist und erhalten einen Einblick in das von Peter Kulka neu errichtete Schülerdorf.

Die Donnerstagstouren bieten eine Möglichkeit, Fragen zu stellen und mehr über Schulleben und Interkulturalität im Alltag zu erfahren – wir freuen uns auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Touren finden teilweise auf Deutsch oder Englisch statt. Treffpunkt für alle Touren ist der Eingang zur Kartaus, Kartäuserstr. 119.

Termine für das Sommersemester 2017:

  • Donnerstag, 9. Februar 2017, 17.00 Uhr
  • Donnerstag, 9. März 2017, 17.00 Uhr
  • Donnerstag, 6. April 2017, 17.00 Uhr
  • Donnerstag, 4. Mai 2017, 17.00 Uhr

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Beitrag zum “Interfaith Day” in der SWR Landesschau Aktuell Baden-Württemberg

Warum wir am College einen Tag zum interreligiösen Austausch veranstalten und wie dieser konkret aussieht, das können Sie in einem Beitrag des SWR in der Landesschau Aktuell Baden-Württemberg vom 15. November erfahren. Redakteur Stephan Basters war zu Besuch am UWC und hat vier unserer Schülerinnen durch den Tag begleitet:

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Dialog zwischen den Religionen: UWC lädt zum Austausch ein und wird Weltethos-Schule

Religiöse Vielfalt und interreligiöser Dialog spielen in unserer multikulturellen Gesellschaft eine immer größere Rolle. Einmal im Jahr beschäftigen wir uns daher im Rahmen eines Fokustags mit dem Thema Religion.

Der „Interfaith Day“, ein Tag zum interreligiösen Dialog am 15. November 2016 bot UWC Schülerinnen und Schülern, Vertretern verschiedener Religionen aus dem Raum Freiburg, unseren Gästen von der Abrahamic Reunion, die seit 12 Jahren Friedensarbeit im Nahen Osten betreiben, sowie Schülerinnen und Schülern des Montessori Zentrum Angell eine Plattform für diesen Austausch. „Wenn wir wollen, dass Menschen sich verstehen, dann müssen sie sich treffen. Vielleicht werden wir nie dem zustimmen, was der andere da sagt; vielleicht können wir aber besser verstehen, aus welcher Perspektive heraus die andere Person handelt. Gerade heute, wo vielerorts Grenzen gezogen oder Barrieren gebaut werden, ist dieses Zuhören und Verstehen wichtiger denn je“, so Alex Bird, Anthropologielehrer aus Wales. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen aus Kanada und aus dem Libanon hat er sich wochenlang auf den Tag vorbereitet.

Im Rahmen von Workshops, Präsentationen und interaktiven Panels erfuhren die Schülerinnen und Schüler mehr über unterschiedliche Religionen und wurden angeregt, über die Rolle von Religion in ihrem Leben nachzudenken. Was ist der Bahai-Glaube? Worin genau besteht der sunnitische Islam, was macht Theravada Buddhismus besonders? In den Nachmittagsworkshops wurde es dann etwas konkreter: Von Gospels oder dem Gesang der Kartäusermönche über hebräische oder arabische Kalligrafie bis hin zum Praktizieren von Yoga Nidra oder der Diskussion über den Zusammenhang zwischen LGBTQ und dem Christentum war für jeden etwas dabei. „Für mich war es toll festzustellen, wie viele Gemeinsamkeiten der japanische Shintoismus mit dem Buddhismus oder dem Hinduismus hat“, so Maho, eine japanische Schülerin, die ihren Mitschülerinnen und Mitschülern im Kimono gekleidet die Rolle des Shintoismus in der japanischen Alltagskultur nahebrachte.

Im Anschluss an den Tag durfte sich das United World College über eine weitere Auszeichnung freuen: für das Engagement im Bereich des interreligiösen Austauschs und der interkulturellen Verständigung erhielt die Schule offiziell die Urkunde als „Weltethos-Schule“, ausgehändigt durch Eberhard Stilz, Präsident sowohl der Weltethos-Stiftung als auch des Staatsgerichtshofs Baden-Württemberg. In einer kurzen Rede erläuterte er, warum Verständnis, Toleranz und das Festhalten an gemeinsamen Werten heute wichtiger ist denn je: „Jeder Religion liegt eine Wahrheit zugrunde – dass wir andere so behandeln, wie auch wir behandelt werden wollen. Diese Wahrheit übersteigt Konzepte wie Nationen und Gruppierungen von Menschen; es ist ein Gedanke, der nicht neu ist, der weder christlich, noch muslimisch oder jüdisch ist. Es ist ein Glaube, der von Anfang an da war und der in den Herzen von Milliarden Menschen noch immer wirkt. Es ist der Glaube in andere Menschen, und dies hat mich heute hierhergebracht.“

Als Weltethos-Schule ist das UWC nun Teil eines Netzwerks an Schulen deutschlandweit, die Ressourcen und Ideen zum interkulturellen und interreligiösen Dialog miteinander teilen.

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Link

Ein Blick ins UWC Robert Bosch College

Für den UWC Kongress in Trieste, Italien, bastelten UWC-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler an diesem Video über unsere Schule und unseren Campus. Schauen Sie mal rein, und erfahren Sie ein bisschen mehr über das Zusammenleben unserer 200 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus aller Welt.

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Online Contest: Mitmachen beim Freiburger Umweltkongress 2017

Seit zwei Jahren ist das UWC Robert Bosch College Projektpartner der European Environment Foundation, die einmal im Jahr internationale Preisträgerinnen und Preisträger aus aller Welt nach Freiburg einlädt. Dort diskutieren sie mehrere Tage über Klima- und Umweltschutz, unter anderem auch mit Schülerinnen und Schülern aus der Region Freiburg und unserem College. Der Young Talents Day findet jedes Jahr am UWC Robert Bosch College statt, so auch im kommenden Jahr. Schülerinnen und Schüler haben hier die Möglichkeit, Experten persönlich zu treffen, sich auszutauschen und gemeinsam Projektideen zu entwerfen. Ganz konkret können sie zum Beispiel mit einer Nashornschützerin aus Südafrika über Artenschutz debattieren, einem Solarofenhersteller aus Indien von der Solar-AG der eigenen Schule erzählen, oder den Erlebnissen eines Anti-Atom-Aktivisten aus Russland lauschen.

Dank einer Förderun des Badenova Innovationsfonds für Klima- und Wasserschutz hat die Stiftung nun einen Onlinewettbewerb ins Leben gerufen: Junge Menschen können sich deutschlandweit bewerben und eine Reise nach Freiburg inklusive einer Teilnahme am Young Talents Day 2017 und einem Tag am UWC Robert Bosch College gewinnen. Hier gibts mehr Infos zur Teilnahme.

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900 Gäste beim Tag der offenen Tür

Am Samstag, 24. September 2016 feierte das UWC Herbstfest und Tag der offenen Tür. Von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr konnten Freiburgerinnen und Freiburger und viele Gäste von außerhalb einen Einblick in den Alltag am UWC Robert Bosch College erhalten. Ingrid Haagmans, Lehrerin aus den Niederlanden, präsentierte das Konzept UWC und stellte die weiteren 15 Schulen weltweit vor – der Klassenraum war jedes Mal voll besetzt. Nebenan gab es Informationen in Form von Filmen: im „RBC Kino“ stellten Schülerinnen und Schüler ihre Projekte vor, dazu wurde Popcorn serviert. Möglichkeiten der Begegnung gab es viele: Im halbstündigen Takt führten jugendliche Tour Guides über den Campus, im Auditorium wurde getanzt und gesungen, auf dem Innenhof vor der Mensa präsentierten Schülerinnen und Schüler internationale Speisen und improvisierten mit Instrumenten aus aller Welt. Vernetzen konnten sich Interessierte außerdem mit dem „UWC Network“, einer deutschlandweiten Bewegung bestehend aus Alumni, sowie dem UWC Gastfamilienprogramm.

„Vernetzung in Freiburg“ steht auch sonst auf dem Lehrplan am UWC: Letzte Woche starteten Kooperationsprojekte mit 24 städtischen Einrichtungen, darunter neu hinzugekommen zum Beispiel die Freiburger Tafel, das Emmi-Seeh-Heim oder die Maria-Montessori-Schule. “Für unsere Schülerinnen und Schüler sind die Kooperationsprojekte eine einmalige Gelegenheit, um mit Freiburgerinnen und Freiburgern in Kontakt zu kommen, Deutsch zu lernen und Einblicke in die sehr unterschiedlichen Lebensrealitäten der Freiburger zu erhalten“, so Tina Patzelt, die den Bereich koordiniert.

Das Interesse am Projekt UWC ist auch beim diesjährigen Tag der offenen Tür groß: Rund 900 Besucherinnen und Besucher schauten am UWC vorbei und ließen sich von dem bunten Programm begeistern.

Auch das Freiburger Uniradio uniFM 88,4 war mit dabei – hören Sie rein in die 6-minütige Reportage, die das Konzept UWC beleuchtet.

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Building Global changemakers – UWC in Schulpädagogik heute

Das UWC Robert Bosch College wurde in der 7. Ausgabe von Schulpädagogik heute vorgestellt, als “Schule für Völkerverständigung”. Mehrere Tage lang besuchte uns Marlene Kowalski, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Leipzig und Doktorandin an der Martin-Luther Universität Halle-Wittenberg im Bereich Schulforschung, im Frühjahr diesen Jahres, um sich einen Einblick in Leben und Alltag am Freiburger UWC zu verschaffen. Im Rahmen ihres Dissertationsprojektes
zur Lehrer-Schüler-Beziehung fasste sie die beobachteten Ergebnisse zusammen – ihren Artikel können Sie hier nachlesen. Übrigens wird dieser auch im Buch “Was sind gute Schulen? Teil 2: Schulprofile und Unterrichtspraxis” veröffentlicht (Prolog-Verlag, Hrsg. von Gabriel Hund-Göschel, Swantje Hadeler und Klaus Moegling).