Bauprojekt UWC

Das UWC Robert Bosch College entstand im Osten Freiburgs, im Stadtteil Oberau-Waldsee auf dem Gelände eines ehemaligen Kartäuserklosters. Bei dem Kulturdenkmal Kartause handelt es sich um eine historische bauliche Anlage von herausragender Bedeutung. Von hohem denkmalpflegerischen Wert sind neben dem Hauptgebäude, der ehemaligen Priorsresidenz des Kartäuserordens, die weiteren zum Ensemble Kartause gehörenden Gebäude und die gesamten umgebenden Freiflächen, insbesondere die historische Gartenanlage südlich des Hauptgebäudes sowie die historische wasserbauliche Anlage am Hangfuß. Innerhalb von drei Jahren wurde die Kartaus saniert, umgebaut und erweitert und beherbergt heute das erste UWC Deutschlands.

Die aus dem Gutachterverfahren hervorgegangenen zwei Preisträger wurden mit der Weiterentwicklung des Projektes beauftragt. Im Wesentlichen bestand das Projekt aus den Bereichen Neubau der Wohnhäuser für die Lehrer- und Schülerschaft sowie Sanierung und Umbau der Kartause inklusive Neubau eines Gebäudes mit Auditorium, Küche und Mensa.

Daten & Fakten

Bauzeit & Zeitplan
Im Sommer 2012 wurde mit vorbereitenden Maßnahmen die Bauzeit eingeläutet. Mit Einzug der Schüler im August 2014 wurde ein Großteil der Bauarbeiten abgeschlossen, im August 2015 sollen die letzten Bauarbeiten abgeschlossen werden.

Kosten
Zur Umsetzung des Projekts investierten die Robert Bosch Stiftung sowie die Robert Bosch GmbH eine Gesamtsumme von rund 44 Mio. Euro.

Bauherr
Bauherr dieses Projekts ist die Robert Bosch Stiftung GmbH, Stuttgart.

Nutzer
Nutzer ist die Robert Bosch College UWC GmbH, die eng in die Konzeption der Gebäude eingebunden ist.

Grundstückseigentümer
Die Robert Bosch Stiftung hat von der Heiliggeistspitalstiftung Freiburg ein Erbbaurecht für das Gelände der Kartause erworben. Die Gebäude auf dem Gelände sind in Besitz der Robert Bosch Stiftung übergegangen.

Beteiligte am Bau
Der Bauherr, die Robert Bosch Stiftung GmbH, hat die Bauabteilung der Robert Bosch GmbH damit beauftragt, Planung und Realisierung der Schule auszuführen. Neben den drei wichtigsten Planungsteams, Peter Kulka Architektur Köln, hotz + architekten Freiburg sowie Becker+haindl Stuttgart waren noch viele weitere Planer involviert und arbeiteten Hand in Hand, um ein stimmiges Gesamtkonzept umzusetzen.